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Gauder Samstag:
lebendige Tradition an zahlreichen Schauplätzen



 

Alpenländisches und historisches Brauchtum prägte auch heuer wieder den Gauder Samstag. Im sportlichen Wettkampf wurde der „Gauder Hogmoar“ gekürt, die zweite Tierschau ausgetragen sowie beim „Tag der Trachtler Jugend“ die Tradition zelebriert.

Burschen und Mädchen aus Trachtenvereinen aus dem ganzen Land zeigten ihre prachtvollen Gewänder.
In diesem Jahr konnte sich erneut Stefan Gastl vom Rangglerverein Brixental / Wildschönau den Titel „Gauder Hogmoar 2026“ sichern und ins Tiroler Unterland holen. Im Bild mit TVB-Obmann von Zell-Gerlos, Zillertal Arena Ferdinand Lechner (1.v.l.), Martin Lechner (Geschäftsführer Zillertal Bier, 2.v.l.) und Robert Pramstrahler (Bürgermeister Zell am Ziller, r.).

Stefan Gastl kürt sich abermals zum „Gauder Hogmoar“ 2026

Beim alljährlichen Ranggeln um den Titel „Gauder Hogmoar“ stehen Kraft, Technik und Durchhaltevermögen im Mittelpunkt. In spannenden Duellen kämpften 23 Ranggler um einen der begehrtesten Titel des Alpenraums. In diesem Jahr konnte sich erneut Stefan Gastl vom Rangglerverein Brixental / Wildschönau gegen Gerald Grössig vom Rangglerverein aus Niedernsill durchsetzen und holte den Titel ins Tiroler Unterland.

Folklore Darbietungen am „Tag der Trachtler Jugend“

Am „Tag der Trachtler Jugend“ zogen parallel dazu fast 900 Jungtrachtlerinnen und Jungtrachtler durch das Ortszentrum in Zell am Ziller und präsentierten anschließend im Festzelt ihre Aufführungen. „Die Begeisterung der jungen Trachtlerinnen und Trachtler zeigt eindrucksvoll, dass Brauchtum lebendig bleibt, wenn es mit Herz und Gemeinschaftssinn weitergetragen wird. Das beweist der Tag der Trachtler Jugend jedes Jahr aufs Neue“, zeigte sich Alexander Schatz, Obmann des Landestrachtenverbands, stolz. Auch Mitglied des Europäischen Parlaments Sophia Kircher war begeistert und gratulierte zu diesem großen Engagement in der Brauchtumspflege.

 

Der Umzug am „Tag der Trachtler Jugend“ am Gauder Samstag ist jedes Jahr ein besonderes Highlight.

Zweite Tierschau am Gauder Samstag

Zahlreiche Rinder aus dem Zillertal waren bei der großen Tierausstellung am Gauder Samstag vertreten. Nach der fachkundigen Bewertung und der Tiersegnung ging es ans Preisrichten im Rahmen der Zillertaler Gebietsschau Sprengel 3. Diese Tierschau war neben der Tux-Zillertaler-Ausstellung und Prämierung der „Gauder Moarin 2026“ am Vortag die zweite Rinderausstellung des diesjährigen Gauder Fests.
Zahlreiche Rinder aus dem Zillertal waren bei der großen Tierausstellung am Gauder Samstag vertreten.
Ganztags präsentierten Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region typische Zillertaler Waren wie Doggln, Ranzen und kunstvolle Schnitzereien auf dem Vorplatz des Pavillons.

Traditioneller Handwerks- und Bauernmarkt beim Pavillon

Ganztags präsentierten Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region typische Zillertaler Waren wie Doggln, Ranzen und kunstvolle Schnitzereien auf dem Vorplatz des Pavillons. Komplettiert wurde das Angebot von den Landwirtinnen und Landwirten mit ihren hochwertigen Erzeugnissen wie Honig oder Käse. 
Den musikalischen Abschluss am dritten Tag des Gauder Fests bildeten stimmungsvolle Auftritte. Während „Walter Bankhammer und die Niederalmer“ im Zillertal Bier Festzelt für beste Unterhaltung sorgte, begeisterte am Festplatz die Blaskapelle „Junger Schwung“ das Publikum.

Zillertal Bier: Brauen mit Tradition

Besucherinnen und Besucher des Gauder Festes dürfen sich an allen vier Veranstaltungstagen auf besondere Bierspezialitäten freuen, die im Festzelt von Zillertal Bier erhältlich sind. Hervorzuheben ist dabei der Zillertal Gauder Bock, der eigens für das Gauder Fest gebraut wird und als echtes Highlight gilt. Er wird jährlich im September eingebraut und reift anschließend acht Monate lang. Mit einem Alkoholgehalt von
7,8 Volumenprozent ist er das stärkste Festbier Österreichs. Auch der Zillertal Gauder Steinbock wird eigens für das Fest eingebraut. Er ist eine weitere Bockbierspezialität, die nach einem Rezept aus den 1920er-Jahren hergestellt wird und sogar 10,4 Volumenprozent aufweist.
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